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Was sie schon immer über Masken wissen wollten, aber sich bisher nicht getraut haben zu fragen…

Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV ⇒ zB Bus, Bahn) und das Einkaufen werden in Kürze nur noch mit einer medizinischen Maske oder einer noch besser schützenden FFP-Maske (oder ähnlichem Standard) erlaubt sein. Alltagsmasken aus Stoff haben dann ausgedient.

 

Was jedoch ist denn eine medizinische Maske?

Medizinische Masken, auch Mund-Nasen-Schutz oder auch einfach OP-Masken genannt, sind Einmalprodukte mit klar definierten Filtereigenschaften.  

Medizinische Masken sind Medizinprodukte und wurden für den Fremdschutz entwickelt. Sie schützen vor allem das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers.

Zuständig für Medizinprodukte ist das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) und untersteht dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

Durch die Form und den Sitz der meisten medizinischen Gesichtsmasken kann vor allem beim Einatmen ungefiltert Atemluft angesogen werden.

Daher bieten medizinische Masken in der Regel weniger Schutz gegenüber infektiösen Aerosolen als die Masken des Standards FFP2, FFP3, KN95 oder ähnlicher Normen.

 

Was ist nun eine FFP-Maske?

Partikelfiltrierende Halbmasken (Englisch für: “Filtering Face Piece”) gehören zur Kategorie der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und kommen aus dem Arbeitsschutz.

Ursprünglich sind sie als “Staubschutzmaske” aus dem Handwerk bekannt.

Zuständig für persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist die BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) und die ist dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstellt.

Damit erklärt sich auch, warum sie nicht als medizinische Masken deklariert sind.

FFP-Masken schützen den Träger vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen und wenn sie korrekt sitzen, bieten sie Fremd- und Eigenschutz. (Der guten Ordnung halber sei hier noch erwähnt, dass das für FFP-Masken ohne Ventil gilt, denn diese filtern die Ausatemluft  und bieten somit auch Fremdschutz) 

Die Filterleistung für FFP2 ist mit mind. 94% und für FFP3 mit mind. 99% der Testaerosole von der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 vorgeschrieben. Die Prüfnorm ist gemeinsam mit dem CE-Kennzeichen und der vierstelligen Kennnummer der Benannten Stelle (die, die den Test durchgeführt und attestiert hat), auf der FFP-Maske aufgedruckt.

Es gibt auch noch andere Typbezeichnungen wie KN95, N95, P2, DS2 oder CPA, die aus Normen anderer Länder oder Regionen herrühren und die über eine mindestens gleichwertige Filterleistung, wie die hier angeführten FFP-Masken, verfügen und ebenfalls zugelassen sind.

 

Zusammenfassend läßt sich somit sagen:

Medizinische Maske

Partikelfiltrierende Halbmaske

OP-Maske, Mund-Nasen-Schutz

FFP2, FFP3, KN95, N95, DS2, P2, CPA etc.

Fremdschutz

Eigenschutz / Fremdschutz (ohne Ventil)

CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt auf Verpackung

CE-Kennzeichnung (mit Nummer) auf Verpackung und Produkt; persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Schutz vor Tröpfchen

Schutz vor Tröpfchen und Aerosolen

 

 

Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

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