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Das richtige Händewaschen und Handpflege

Ob Covid-19, Hepatitis A oder Norovirus – richtiges und häufiges Händewaschen verhindert eine Infektion mit zahlreichen Erregern. Sich eine gute Handhygiene zur Gewohnheit zu machen, ist eine effektive und einfache Maßnahme, um die eigene Gesundheit und die Gesundheit der Menschen in seinem Umfeld zu schützen.

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Wichtigkeit des Händewaschens während Covid-19

Sobald sich Menschen im öffentlichen Raum bewegen, fassen sie viele Gegenstände mit den Händen an. Viren und Bakterien sammeln sich auf der Hautoberfläche. Die Keime haften an Treppengeländern, Schaltern, Türklinken, auf Geld, Haltegriffen in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Einkaufswägen. Ausschließlich mit geeigneten Desinfektionsmitteln frisch desinfizierte Oberflächen sind weitgehend keimfrei. Händewaschen ist eine präventive Maßnahme, damit Krankheitserreger nicht von den Händen in den eigenen Körper gelangen. Unbewußt greifen sich Menschen mit den Händen an die Augen, die Nase und den Mund. Über die Schleimhäute dringt ein Virus wie der Covid-19 in den Körper ein und setzt eine Infektion in Gang.


Viele Bewegungen der Hände ins Gesicht werden beiläufig durchgeführt. Zusätzlich zu üblichen Anlässen vor der Zubereitung von Nahrungsmitteln, vor dem Essen, nach einem Toilettenbesuch sollten die Hände gewaschen werden, sobald Sie sich längere Zeit im öffentlichen Raum bewegt haben und Sie eine gute Waschgelegenheit vorfinden. Wer einen Spielplatz besucht, putzt seinem Kind die Nase, wischt Sand aus den Augen und öffnet die Trinkflasche. Alle diese Kleinigkeiten können Viren übertragen. Regelmäßiges Händewaschen reduziert die Gefahr um ein Vielfaches.


Um sich zuverlässig vor einer Ansteckung zu schützen, ist es wichtig, sich die Hände gründlich zu waschen – bis zum Armgelenk. Uhren und Ringe sollten zum Waschen abgenommen werden. Kaltes und warmes Wasser ohne Seife ist nicht ausreichend, um hartnäckige Bakterien und Viren zu entfernen. Seife löst die lipidhaltige Hülle des Covid-19 auf und macht den Virus unschädlich. Flüssigseife in Spendern ist hygienischer als Seifenstücke.


Für das Händewaschen sollte man sich ausreichend Zeit nehmen. 20 Sekunden sind für das Einschäumen von allen Seiten nötig. Rechtshänder waschen bevorzugt die linke Hand mit der rechten Hand und umgekehrt. Ist eine Infektionswelle in Gang, sollte man sich mit dem Händewaschen bewußt abwechseln. Dies kann einige Zeit der Umgewöhnung erfordern. Wer die Bewegungsabläufe verinnerlicht hat, macht es in Zukunft automatisch richtig. Kleine Kinder lernen gründliches Händewaschen, indem die Eltern mit ihnen üben.


Neben dem Handrücken und den Handinnen-Flächen müssen Fingerspitzen inklusive Fingernägeln, Fingerzwischenräume und Daumen komplett von Seife bedeckt sein. Nach dem Einseifen folgt das gründliche Abwaschen der Seife. Um den Wasserhahn zu schließen kann der Ellbogen oder ein Einmalhandtuch zur Verwendung kommen. Diese eignen sich ebenso wie Handtrockner in öffentlichen Toiletten zum Trocknen der Hände. Zuhause eigenen sich in Haushalten mit mehreren Mitgliedern kleine Gästehandtücher an Haken. Diese lassen sich leicht mit den Namen der Bewohner beschriften und in regelmäßigen Intervallen austauschen. So ist sichergestellt, dass jede Person ihr eigenes Handtuch hat. Das gründliche Abtrocknen ist wichtig. Verbleibende Mikroorganismen vermehren sich in einer feuchten Umgebung schneller. Das Reiben beim Trocknen entfernt noch vorhandene Keime.


Die Hände sind nach dem Waschen nicht hundertprozentig keimfrei. Jedoch hat sich die Zahl der Bakterien und Viren stark reduziert, teilweise bis auf ein Tausendstel. Die Hände sind als Übertragungsmedium weitgehend auszuschließen.

Corona Händewaschen

Zusätzliche präventive Maßnahmen

Einige Personen bevorzugen Desinfektionsmittel gegenüber dem Händewaschen. Es geht schneller und erfordert einen geringeren Aufwand. Viele Menschen wenden beides in Kombination an. Während einige Experten zur Verwendung geeigneter Desinfektionsmittel, vor allem auf Ethanol-Basis raten, halten andere Handdesinfektion im privaten Umfeld für eine überflüssige Maßnahme. Problematisch sehen sie die Tatsache, dass hausgemachte Desinfektionsmittel auf Alkohol-Basis keine Rückfetter enthalten. Sie sind nötig, damit die Haut keine Risse bekommt und nicht spröde wird. Ist die Hautoberfläche in Mitleidenschaft gezogen und wird sie nicht ausreichend gepflegt, können Keime leichter eindringen. Im medizinischen Umfeld ist eine regelmäßige Handdesinfektion unerlässlich. Dies gilt für alle Personen vor dem Besuch eines Krankenhauses, Behinderten- und Pflegeheimes.


Viele Menschen fragen sich, ob Einmalhandschuhe schützen können, beispielsweise während eines Einkaufs im Supermarkt und in Drogerien. Unter der Voraussetzung, man befolgt die gleichen Hygieneregeln wie ohne Handschuhe und fasst sich während des Tragens nicht ins Gesicht, bieten sie Schutz. Wichtig ist es, die Handschuhe einmalig zu tragen und nach dem Einkauf sofort umweltgerecht zu entsorgen. Hier ist auf richtiges Ausziehen ohne Berührung mit den bloßen Fingern zu achten. was in der Praxis schwierig ist. Taschentücher helfen beim Anfassen. Experten warnen davor, durch das Tragen von Einmalhandschuhen auf andere präventive Maßnahmen wie das Händewaschen zu verzichten. Einige bewerten Handschuhe als Keimverteiler, weil sich auf der Kunststoffoberfläche wesentlich mehr Keime sammeln als auf der menschlichen Haut. Dementsprechend großzügig ist die Verteilung der Keime.


Das Halten von Abstand ist eine der wichtigsten, präventiven Schutzmaßnahmen. Spricht eine infizierte Person, verteilen sich Speicheltröpfchen mit Viren in der Luft. Bei einem Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter ist die nächststehende Person weit genug entfernt, um vor einer Ansteckung durch Einatmen geschützt zu sein. Gefährlicher ist es, wenn eine infizierte Person hustet. Es gilt: Selbst bim Falle einer normalen Erkältung in die Armbeuge zu husten, sollte selbstverständlich sein. Vielleicht setzen sich in Zukunft bei uns Masken wie in Asien durch. Regelmäßiges Lüften am Arbeitsplatz und in den eigenen vier Wänden sorgt für einen guten Luftaustausch und stärkt das Immunsystem.



Atemschutzmaske als effektiver Schutz

Experten weltweit empfehlen Gesichtsmasken als Schutz vor Covid-19. Es ist nachgewiesen, dass die Tröpfcheninfektion einer der häufigsten Übertragungswege ist und der Virus einige Stunden in der Luft überleben kann. Selbst beim Sprechen gelangen einzige Speicheltröpfchen in die Luft. Sie werden von in der Nähe stehenden Menschen eingeatmet. Maschinell herstellte, laborübliche Masken wie FFP2 und KN95 sind nach wie vor schwer erhältlich. Viele Menschen greifen aus dem Grund zu selbst hergestellten Baumwollmasken. Professionelle Masken enthalten Filtermaterial, durch das die Atemluft vor dem Einatmen strömt. FFP2 und KN95 Masken haben eine vergleichbare Filterstufe. FFP3-Masken bieten durch eine höhere Filterstufe noch effektiveren Schutz.


Beim Tragen der Masken ist auf die richtige Handhabung zu achten. Um die Masken nicht mit Keimen zu verunreinigen, sollten vor jedem Anfassen der ausgepackten Maske und vor jedem Aufsetzen die Hände gründlich gewaschen werden. Die Atemschutzmaske sollte der Gesichtsgröße angemessen sein, um genau abzudichten. Reine OP-Masken haben das Ziel, die Verbreitung von Viren vom Träger in Richtung des Patienten zu verhindern und bieten keinen dichten Sitz wie zertifizierte FFP2 und KN95 Masken. Ausschließlich letztere filtern die Atemluft. Sie sind für medizinisches Personal und Privatpersonen, die direkt mit infizierten Patienten in Berührung kommen, der beste Schutz.


Handgenähte Baumwollmasken mit einer zweiten Stofflage aus Seide schützen nach amerikanischen Studien vergleichbar zu einer KN95-Maske. Die Qualität der Verarbeitung ist entscheidend. Eine Maske aus Baumwolle sollte nach jedem Gebrauch mit mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden. Alternativ kann die Maske für 5 Minuten in kochendem Wasser oder durch äußerst heißes Bügeln gereinigt werden. Von einer Desinfektion im Backofen und in der Mikrowelle sollte man aufgrund des drohenden Funkenfluges durch den eingebetteten Draht absehen. Der Draht befindet sich beim Tragen über der Nase und garantiert, dass sich die Maske optimal der Gesichtsform anpasst.



Auswirkungen auf die Eindämmung der Pandemie

Richtiges und häufiges Händewaschen trägt zu einer Eindämmung von Covid-19 bei. Mangelnde Handhygiene kann die Dauer der Pandemie hinauszögern. Es gilt: Steht keine Seife zur Verfügung, sollte man nicht auf das Händewaschen mit bloßem Wasser verzichten. In Studien wurde nachgewiesen, dass sich das Ansteckungsrisiko mit Durchfallerkrankungen durch das Waschen mit sauberem Wasser senken lässt.


Große Sorge bereiten der WHO arme Länder. In vielen Gegenden gibt es kein fließendes Wasser. Eine gute Handhygiene gehört nicht zu den alltäglichen Verhaltensregeln. Nicht zuletzt aus diesen Gründen wird eine unkontrollierte Ausbreitung von Covid-19 befürchtet. Aufklärung ist aktuell die wichtigste Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie.

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